Zeitkontrolle / Time controll
Damit der Zeitplan eingehalten wird, setzt der Veranstalter sogenannte Zeitkontrollen ein, die sich üblicherweise vor einer Wertungsprüfung und vor bzw. nach dem Servicepark befinden. Jeder Beifahrer weiß anhand der Bordkarte, wie lange er für die jeweiligen Streckenabschnitte braucht, und errechnet selbstständig seine Ankunftszeiten. Versäumt er diese jedoch, kassiert er Strafzeiten. Für jede Minute, die er zu früh dort ist, gibt es 60 Strafsekunden, für jede Minute zu spät zehn Strafsekunden. Die maximal erlaubte Verspätung ist außerdem begrenzt (z. B. 15 Minuten pro Etappe). Diese Strafzeiten werden am Ende zu der Gesamtzeit der Wertungsprüfungen addiert. Die Summe von Wertungsprüfungszeiten und Strafzeiten bestimmt den Sieger der Rallye.